Zu Beginn der Woche ist bei den meisten Menschen noch mehr Energie vorhanden als gegen Ende, wenn sich bereits mehrere Tage voller Aufgaben angesammelt haben. Werden die anstrengendsten Besprechungen genau in diese frühe Phase gelegt, lassen sie sich mit deutlich mehr Konzentration und Geduld bewältigen.
Wirf zu Wochenbeginn einen kurzen Blick auf die kommenden Termine und überlege, welche davon besonders viel Aufmerksamkeit oder schwierige Entscheidungen erfordern. Diese Termine sollten, wenn möglich, in die ersten Tage der Woche gelegt werden, statt sich bis zum Ende aufzustauen.
Das Wochenende bewusst berücksichtigen
Liegt eine anstrengende Besprechung erst am späten Freitagnachmittag, fehlt oft die Energie, um sie mit der nötigen Ruhe zu führen, da die Gedanken bereits beim Wochenende sind. Frühere Termine in der Woche lassen sich dagegen meist konzentrierter angehen.
Leichtere, kürzere Besprechungen können problemlos später in der Woche stattfinden, da sie weniger Kraft erfordern. So verteilt sich die Belastung über die Woche hinweg deutlich ausgewogener, statt sich am Ende zu häufen.
Diese Umverteilung erfordert selten eine große Umplanung, meist reicht es, bei der Terminvereinbarung kurz an die eigene Wochenenergie zu denken. Mit der Zeit wird dieser Blick auf den Wochenverlauf zur selbstverständlichen Gewohnheit.
Es kann außerdem helfen, sich am Ende jeder Woche kurz zu überlegen, welche Termine in der kommenden Woche besonders anspruchsvoll sein werden, statt diese Einschätzung erst am Montagmorgen unter Zeitdruck zu treffen. Diese kurze Vorschau am Freitagnachmittag dauert nur wenige Minuten, erleichtert aber die Planung der neuen Woche erheblich. So beginnt jede Woche bereits mit einem klaren Bild davon, wann die eigene Energie am meisten gefordert sein wird.