Unnötige Browser-Tabs schliessen, bevor eine Fokusphase beginnt

Landschaftsillustration

Viele offene Tabs im Hintergrund wirken harmlos, solange man sie nicht aktiv anschaut, doch sie ziehen die Aufmerksamkeit trotzdem leise auf sich. Ein kurzer Blick zur Seite reicht oft aus, um mitten in einer Fokusphase den Faden zu verlieren und bei einem ganz anderen Thema zu landen.

Schliesse deshalb alle Tabs, die mit der aktuellen Aufgabe nichts zu tun haben, bevor die Fokusphase überhaupt beginnt. Übrig bleiben sollten nur jene Fenster, die für die eigentliche Arbeit wirklich gebraucht werden, damit der Bildschirm selbst schon weniger Ablenkung bietet.

Ordnung auf dem Bildschirm schafft Ordnung im Kopf

Ein aufgeräumter Bildschirm wirkt sich spürbar darauf aus, wie leicht die Konzentration bei einer einzigen Aufgabe bleibt. Je weniger sichtbare Möglichkeiten es gibt, kurz woanders hinzuklicken, desto einfacher fällt es, tatsächlich bei der Sache zu bleiben.

Taucht während der Arbeit die Versuchung auf, doch noch schnell etwas anderes nachzuschauen, hilft es, diesen Gedanken kurz zu notieren, statt ihm sofort nachzugehen. So bleibt der Impuls festgehalten, ohne die Fokusphase gleich zu unterbrechen.

Am Ende der Fokusphase können die notierten Punkte in Ruhe nachgeholt werden, wenn dafür wieder Zeit ist. Die aufgeschriebenen Gedanken gehen dabei nicht verloren, sie warten einfach an einem Ort, wo sie später wieder auffindbar sind.

Wer mag, kann sich zusätzlich angewöhnen, vor jeder Fokusphase kurz zu prüfen, welche Programme im Hintergrund noch offen sind, auch wenn sie gerade nicht sichtbar sind. Manchmal genügt schon ein leises Signal eines geöffneten Programms, um die Aufmerksamkeit kurz abzulenken, selbst wenn kein Fenster direkt zu sehen ist. Mit der Zeit wird dieses kurze Aufräumen zu einer festen Gewohnheit, die kaum noch bewusstes Nachdenken benötigt und trotzdem spürbar zur Konzentration beiträgt.