Eine große Aufgabe in kleinere Schritte auf der Liste aufteilen

Landschaftsillustration

Steht auf der Liste nur eine einzige, große Aufgabe, bleibt oft unklar, wo eigentlich angefangen werden soll. Genau diese Unklarheit sorgt häufig dafür, dass die Aufgabe immer wieder aufgeschoben wird, obwohl eigentlich genug Zeit dafür vorhanden wäre.

Teile die Aufgabe stattdessen in mehrere kleinere Schritte auf, die jeweils für sich allein zu bewältigen sind. Jeder einzelne Schritt wirkt deutlich weniger einschüchternd als die gesamte Aufgabe, und der erste Schritt lässt sich meist ohne große Überwindung beginnen.

Jeden Schritt einzeln abhaken

Hake jeden abgeschlossenen Schritt einzeln ab, sobald er erledigt ist, statt auf das Ende der gesamten Aufgabe zu warten. Dieses sichtbare Vorankommen gibt ein Gefühl von echtem Fortschritt, selbst wenn die vollständige Aufgabe noch nicht abgeschlossen ist.

Formuliere die einzelnen Schritte so konkret wie möglich, damit jeder für sich klar erkennen lässt, wann er wirklich fertig ist. Ein zu allgemein formulierter Schritt bringt wenig zusätzliche Klarheit gegenüber der ursprünglichen großen Aufgabe.

Bleibt die Liste der Schritte zu lang, lohnt es sich, sie noch einmal zu ordnen und die wichtigsten zuerst anzugehen. So bleibt der Überblick erhalten, auch wenn die Aufgabe insgesamt mehrere Tage in Anspruch nimmt.

Es hilft außerdem, die einzelnen Schritte nicht nur gedanklich, sondern schriftlich festzuhalten, etwa auf einem Blatt Papier oder in einer einfachen Liste. Allein das Aufschreiben zwingt dazu, die Aufgabe wirklich zu durchdenken, statt sie nur oberflächlich im Kopf zu skizzieren. Manche Aufgaben lassen sich zudem besser nach ihrer Reihenfolge als nach ihrem Umfang aufteilen, sodass ein Schritt logisch auf den nächsten aufbaut. Auf diese Weise bleibt jederzeit klar, welcher Teil als Nächstes an der Reihe ist, ohne dass erneut über die gesamte Aufgabe nachgedacht werden muss.